Presse

Chronisches Handekzem

Erkennen, vorbeugen, behandeln

Bonn, 22.08.18 Chronische Handekzeme zählen zu den häufigsten Erkrankungen bei Erwerbstätigen. Etwa jeder zehnte Bundesbürger leidet daran. Was ist die Ursache? Wie kann man vorbeugen? Wie ist die Vorgehensweise beim Verdacht auf ein berufsbedingtes Handekzem und welche Therapien können helfen? Eine neue Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA) beantwortet ausführlich die wichtigsten Fragen zu der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung.

Unsere Hände sind Werkzeug, aber auch Ausdrucks- und Kommunikationsmittel. Deshalb ist es wichtig, dass sie gesund bleiben. In vielen Berufen jedoch sind die Hände täglich starken Belastungen ausgesetzt. Dadurch gehen mit der Zeit die hauteigenen Schutzfunktionen verloren und schmerzhafte Hautrisse, juckende Bläschen oder Verhornungen können die Folgen sein. Schon einfaches Zufassen, geschweige denn die Ausübung der beruflichen Tätigkeit, wird dann zur Qual. Ein erhöhtes Risiko für Handekzeme tragen unter anderem Friseure, Fliesenleger, Floristen, Maschinisten sowie Beschäftigte in Gesundheitsberufen und metallverarbeitenden Betrieben. Damit es nicht zur Berufsunfähigkeit kommt, ist ein zuverlässiger Hautschutz entscheidend. Außerdem ist es wichtig, erste Hautveränderungen zu erkennen und frühzeitig einzugreifen, um die Entwicklung eines chronischen Handekzems möglichst zu verhindern.

Erkennen, vorbeugen, behandeln

Die Broschüre „Chronisches Handekzem: Erkennen, vorbeugen, behandeln“ richtet sich an jeden, der seine Hände in Alltag oder Beruf stark strapaziert, an Menschen mit empfindlicher Haut und an Allergiepatienten. Zunächst erklärt sie die Zusammenhänge zwischen Hautbelastung, akuten Auslösern und Ekzembildung. Für Berufstätige ist der Exkurs in das so genannte Hautarztverfahren interessant: Dort wird erläutert, was beim Verdacht auf ein beruflich bedingtes Handekzem zu tun ist und welche Ansprüche ein betroffener Arbeitnehmer geltend machen kann. Besonderes Augenmerk gilt dem Hautschutz: Die Bedeutung von Handschuhen, Hautschutzmitteln und Hautpflegemaßnahmen steht dabei im Vordergrund. Schließlich geht der Ratgeber ausführlich auf die Behandlungsmöglichkeiten ein – vom täglichen Eincremen bis hin zu äußeren und inneren Therapieformen. Ein übersichtlicher Hautschutzplan und weiterführende Informationen runden das Angebot ab.

Die Broschüre wurde mit Unterstützung der Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH realisiert und kann kostenfrei postalisch oder im Internet angefordert werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-handekzem.de. Im Internet steht die Broschüre auch zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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Aktuelle Pressemeldung

Beim Werkeln in Heim und Garten an Hautschutz denken

#wirbleibenzuhause

Bonn, 07.04.20 Durch die Corona-Krise ist ein Großteil der Bevölkerung ans Haus gebunden. Viele Heimwerker nutzen die unfreiwillig gewonnene Zeit fürs Ausmisten, Renovieren oder Gartenarbeiten. Diese Tätigkeiten können die Haut an den Händen, die durch die verschärften Hygieneauflagen ohnehin stark strapaziert werden, zusätzlich schädigen. Damit sich kein Handekzem entwickelt, sollten auch Hobby-Handwerker und Gartenfreunde an einen professionellen Hautschutz denken.

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