Hautschutzplan

Chronisches Handekzem

Erkennen, vorbeugen, behandeln

Die Berufsgenossenschaften bieten für jede Branche passende Hautschutz- und Hygienepläne an. Das Hautschutzkonzept umfasst jedoch auch eine Reihe allgemeingültiger Regeln:

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Hautschutz

  • Tauschen Sie, soweit möglich, in Absprache mit Ihrem Arbeitgeber hautgefährdende Stoffe gegen hautschonende aus.
  • Wechseln Sie möglichst Feuchtarbeiten mit anderen Tätigkeiten ab.
  • Tragen Sie Schutzhandschuhe aus einem geeigneten Material.
    • Baumwollinnenhandschuhe beugen Schwitzen vor.
    • Tragen Sie die Handschuhe nicht länger als zwei Stunden am Stück.
  • Wenn Handschuhe nicht infrage kommen, verwenden Sie geeignete Hautschutzmittel.
    • Achtung: Denken Sie auch an die Fingerkuppen, die Fingerzwischenräume und die Handgelenke.

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Hautreinigung

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  • Wählen Sie dem Verschmutzungsgrad angepasste, hautfreundliche Reinigungsprodukte.
    • Diese sollten pH-hautneutral sein und keine reizenden oder allergieverdächtigen Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe enthalten.
  • Trocknen Sie die Hände nach dem Waschen gründlich ab.
  • Zur Abwehr von Keimen sollten Sie besser desinfizieren als waschen.
  • Tragen Sie bei der Arbeit möglichst keine Ringe und keinen Unterarmschmuck.

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Hautpflege

  • Cremen Sie Ihre Hände nach dem Waschen, in den Arbeitspausen, nach der Arbeit und vor dem Schlafengehen sorgfältig ein.
  • Cremes mit geschmeidig machenden Fetten und Feuchthaltefaktoren verbessern die Hautfeuchtigkeit und stabilisieren die Hautbarriere.
  • Wählen Sie Produkte ohne reizende oder allergieverdächtige Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe.
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Achten Sie auf Ihre Haut!

Wenn Sie Veränderungen an Ihrer Haut bemerken, suchen Sie den Hautarzt auf. Teilen Sie ihm unbedingt mit, wenn Sie den Verdacht auf eine berufsbedingte Ursache haben. Frühzeitiges professionelles Eingreifen kann meist verhindern, dass sich aus trockener Haut ein chronisches Handekzem entwickelt.

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Aktuelle Pressemeldung

Hautschutz nach Plan

Handekzeme können oft verhindert werden

Bonn, 15.11.18 Bäcker, Friseure, Fliesenleger, Floristen, Zahntechniker, Maschinisten, Metallarbeiter sowie Beschäftigte in Gesundheitsberufen haben eins gemeinsam: ein erhöhtes Risiko für chronische Handekzeme. Denn ihre Hände kommen täglich über längere Zeit mit Wasser, Chemikalien oder allergenen Stoffen in Berührung. Um zu verhindern, dass die Hände unter der Arbeit leiden und irgendwann nicht mehr einsatzfähig sind, gibt es Hautschutzpläne. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe fasst die wichtigsten Maßnahmen zusammen.

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