Presse

Chronisches Handekzem

Erkennen, vorbeugen, behandeln

Bonn, 24.06.19 Schutzhandschuhe sind in vielen Bereichen, aber auch bei zahlreichen Tätigkeiten in Haus und Garten unverzichtbar. Sie schützen die Haut vor mechanischer Belastung, Chemikalien oder Allergenen. Doch was tun, wenn Handschuhe bei der Arbeit stören?

Das ist zum Beispiel bei Arbeiten an rotierenden Werkzeugen der Fall, wo ein versehentlich eingeklemmter Handschuh zu schweren Verletzungen führen könnte. Wenn es auf Tastgefühl und Fingerfertigkeit ankommt, sind Handschuhe auch nicht immer geeignet. In solchen Fällen sind Hautschutzpräparate eine Alternative. Wie ein unsichtbarer Schutzhandschuh reduzieren die meist als Creme oder Lotion erhältlichen Hautschutzmittel den Kontakt zu gefährdenden Substanzen wie Kühlschmierstoffen oder Reinigungsmitteln. Zudem schützen sie die Haut bei längeren Tätigkeiten im feuchten Milieu vor dem Auslaugen. Vor ätzenden Stoffen oder Giften bieten Hautschutzmittel keinen ausreichenden Schutz – in diesen Fällen sind Handschuhe unerlässlich. Da auch das Tragen von Handschuhen die Haut auf Dauer belastet, sollten die Hände vor Arbeitsbeginn und in den Pausen zusätzlich mit einem Hautschutzpräparat eingecremt werden. Wichtig ist, die Schutzhandschuhe erst anzuziehen, wenn die Creme vollständig in die Haut eingezogen ist. Übrigens: Stark verschmutzte Hände lassen sich leichter reinigen, wenn vor der Arbeit ein geeignetes Hautschutzmittel aufgetragen wurde.

Für jede Tätigkeit die passende Hautschutzcreme

Entscheidend ist es, in Abhängigkeit vom Verwendungszweck ein passendes Präparat zu wählen. Je nachdem, wovor die Haut geschützt werden soll, eignen sich Emulsionen mit einem hohen oder niedrigen Fettanteil, gerbstoffhaltige Präparate oder filmbildende Schutzcremes. Besondes vielseitig einsetzbar sind Medizinprodukte, die einen so genannten semiokklusiven Film auf der Haut bilden. Sie bieten einen mechanischen Schutz vor hautbelastenden Stoffen, lassen die Haut aber atmen und beugen so übermäßigem Schwitzen vor. Wer zu Allergien neigt, sollte allergikerfreundliche Produkte ohne Konservierungsstoffe und Parfüm verwenden. Hautschutzmittel müssen lückenlos und in ausreichender Menge auf die saubere, trockene Haut aufgetragen werden. Dabei ist es wichtig, die Fingerspitzen, das Nagelbett und die Haut unter den Fingernägeln nicht zu vergessen.

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Formen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des chronischen Handekzems sowie Tipps zum Hautschutz in Alltag und Beruf enthält die Broschüre „Chronisches Handekzem“ der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. Sie wurde mit Unterstützung der Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH realisiert und kann kostenfrei postalisch und im Internet angefordert oder heruntergeladen werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-handekzem.de.

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